Die gängigsten Fässer in der Whiskyproduktion


Welche Fässer dürfen generell zur Whiskyproduktion genutzt werden?

An dieser Stelle kann man keine klare Regel definieren. Es ist tatsächlich Landesabhängig.

 

In Schottland dürfen ausschließlich Fässer aus Eichenholz zur Reifung 


genutzt werden. Wobei es an dieser Stelle egal ist, welcher Art von Eiche.

So kommen beispielsweise Fässer aus amerikanischer Weisseiche, europäischer Eiche oder auch exotischeren Eichenarten, wie der Mizunara Eiche zum Einsatz.

 

In den USA dürfen zur Herstellung von Kentucky Straight Bourbon ausschließlich neue unbenutzte Fässer aus amerikanischer Weisseiche verwendet werden.

Genauso beim Tenneessee Whiskey.

Stellt eine Destillerie lediglich Kentucky Bourbon her, dürfen auch bereits befüllte Fässer wieder verwendet werden.

 

Auf dem europäischen Festland gibt es keine klare Regelung. 

Hier gibt es Hersteller, die in z.B. Kastanienfässern reifen, was natürlich viel Abwechslung in die Aromen- und Geschmackswelt des Whiskys bringt.


Die gängigsten Fässer

  • Octave                 45 Liter
  • Quarter Cask       125 Liter
  • Bourbon Barrel    150-220 Liter (offiziell gilt 159 Liter)
  • Barrique               225 Liter
  • Hogshead            250 Liter  (aus Fassdauben neu zusammengesetztes                                                     Fass, kann sowohl aus Bourbon Barrels als                                                     auch aus Sherry Butts bestehen)
  • Puncheon            380-500 Liter
  • Port Pipe             500-800 Liter
  • Sherry Cask        600 Liter